5 Tätigkeiten für die man vermeintlich einen Partner braucht

Die gesellschaftlichen Normen können einen manchmal ganz schön zum Grübeln bringen. Eine der weitverbreitetsten Ansichten der heutigen Zeit ist die Wichtigkeit eines Partners. Ein Partner schenkt einem bedingungslose Liebe, kann schöne Stunden bescheren und geht mit uns durch das Leben. Aber ist das wirklich notwendig oder ist ein Partner nicht ausschlaggebend für das eigene Glück? Wir gehen dieser Frage auf die Spur und setzen uns mit den Vorurteilen auseinander.

Schöne Stunden im Bett

Wenn man rein auf das Fortpflanzungsgen in unserem Körper schaut und die Evolution des Menschen wird klar, dass Partner vor allem Sex zu einem schönen Erlebnis machen. Unter Betrachtung der Natur ist Sex vor allem wichtig, um sich zu vermehren und Nachkommen in die Welt zu setzen. Das kann auch in der Tierwelt beobachtet werden. Anders als beim Menschen, spielt Genuss in der Tierwelt jedoch oftmals keine Rolle. Stattdessen suchen sich Tiere einen Partner für eine schnelle Nummer. Das kann für Menschen auch bereits ausreichen. Ganz plakativ betrachtet, können Singles sich auch auf ErotikGeek.com zu genussvollen Stunden hinreißen lassen. Einen Partner benötigen wir somit für den spaßigen Teil vom Sex nicht.

Energie Tanken

Es wird ebenfalls davon ausgegangen, dass mit einem Partner an der Seite einfach Energie getankt werden kann. Die innere Ruhe, Liebe und Zufriedenheit die aus gemeinsamen Erlebnissen geschöpft wird, kann zu mehr Energie im Alltag verhelfen. In der Theorie stimmt das, aber wie sieht es in der Praxis aus? Grundsätzlich schöpft der Mensch Energie aus Dingen, die ihm guttun. Das bedeutet, dass auch schöne Stunden mit einem Partner die eigenen Energietanks wieder auffüllen. Nicht jede Beziehung ist aber glücklich und selbst in einer zufriedenen Beziehung können Streits auftreten. Solche Erlebnisse können die eigenen Reserven daher auch aussaugen. Glück kann hingegen auch aus Tätigkeiten mit Freunden, Me-Time Routinen oder einem Spaziergang an der Natur ohne Gesellschaft geschöpft werden. Es ist somit möglich mit einem Partner Energie zu tanken, dieser wird jedoch nicht zwangsläufig hierfür benötigt.

Kinder aufwachsen sehen

Das Leben ist in der westlichen Welt gesellschaftlich klar geregelt. Wir suchen uns einen Partner, verlieben uns, heiraten und bekommen anschließend Kinder, die man gemeinsam aufwachsen sieht. Solche Bilderbuchgeschichten gibt es, sie sind jedoch nicht immer das Leben. Kinder kann man auch alleine aufwachsen sehen. Das kann deutlich schöner sein, als in einer unglücklichen Beziehung gefangen zu sein.

Gleichgeschlechtliche Paare oder Paare, die zeugungsunfähig sind, genießen dieses Glück jedoch nicht. Doch auch diese können eigene Kinder durch alternative Methoden aufwachsen sehen. Es gibt somit auch hier kein schwarzweißes Denken.

Liebe

Die große Liebe im Partner zu finden, ist ein Ziel im Leben. Das suggerieren zumindest die meisten Liebesfilme. Viel wichtiger als die Liebe zu einem Partner, ist jedoch die Liebe zu sich selbst. Wer sich selbst nicht liebt, kann auch nicht geliebt werden. Zudem sind wir der Mensch, mit dem wir das ganze Leben verbringen. Es ist daher deutlich relevanter auf das eigene Glück zu achten, als auf das Glück anderer.

Wer neben der eigenen Liebe die große Liebe in einem Partner findet, kann in dieser ein ergänzendes Glück finden. Die Liebe verliert man bei einer Trennung jedoch nicht, denn die Liebe für sich selbst, bleibt stets bestehen.

Kampf gegen Einsamkeit

Wer gemeinsam durchs Leben geht, ist weniger einsam. Stimmt das wirklich? Auch hier kommt es auf die Zufriedenheit in der Beziehung an. Es gibt nämlich auch in Beziehungen in denen man sich deutlich einsamer fühlt, als in einer vergleichbaren Situation als Single. Auch ein Single ist nicht pauschal einsam. Wer ein gutes Netzwerk hat und Bezugspersonen besitzt, benötigt nicht unbedingt einen Partner. Einsamkeit entsteht somit im Kopf und mit der gegenseitigen Wertschätzung zu Personen.